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(...) Ich habe damals etwa 30 Zigaretten am Tag geraucht. Da ich Zimmermann bin und viel Zeit draussen arbeite, hat die Zigarette damals zu meinem Alltag gehört. Um aufzuhören habe ich alles versucht.  Anfang Februar hatte ich meine erste Hypnosesitzung bei Frau Nickel.

Schon nach der 2 Sitzung verschwand das Verlangen nach der Zigarette. Frau Nickel hat bei mir einen Duftanker eingesetzt. Den hatte ich am Anfang als Hilfe immer dabei gehabt. Nach über 30 Jahren Rauchen  war das für mich ein grosser Erfolg. Allerdings habe ich cirka 4 Kilo zugenommen. (...)
Reiner (53)


Was ist Hypnose?

Hypnose ist eine Methode, ein Zustand wohliger Entspannung. 

Es ist ein natürlicher Zustand Deines Geistes. In diesem sehr angenehmen Zustand finden wir Zugang zu unserem Unterbewusstsein. Es ist möglich, persönliche Probleme zu lösen und positive Veränderungen einzuleiten. Wir sind offen für Suggestionen, für neue Handlungs- und Gedankenvorschläge. Wir können Emotionen neu miteinander verknüpfen, so dass es eine neue, unterbewusste Bewertungen von Situationen geben kann. Wir können emotionalen Ballast loswerden und traumatische Erlebnisse ausheilen.

Was ist eine klassische Hypnose?

Direktive Hypnose ist ein klassisches Verfahren, bei dem der Hypnotiseur Suggestionen gibt wie "Dein Verlangen nach Zigaretten ist nun vollkommen verschwunden". 

Diese Art der Hypnose wird auch als zudeckende Hypnose bezeichnet, weil der Hypnotiseur ein Symptom mit Hilfe eines hypnotischen Befehls zu verändern versucht.

Was ist analytische Hypnose?

Die analytische Hypnose, die fast vollständig auf Suggestionen verzichtet und versucht, in Trance die Ursachen eines Problems zu erkunden. Sie erinnert ein wenig an die klassische Psychoanalyse nur dass der Therapeut aktiver mitarbeitet und der Klient sich in einem hypnotischen Trancezustand befindet. In Trance wird dann durch Rückführung in die Kindheit oder an die Entstehung des Problems, freier Assoziation oder inhaltlich abgestimmter Phantasiereisen versucht zu ermitteln, wo die Ursache eines Symptoms liegt und diese mittels Erkenntnis oder Reframing (einer Veränderung der Betrachtungsweise) zu beheben. 

 Die analytische Hypnose hat natürlich in einigen Punkten klare Vorteile gegenüber anderen Vorgehensweisen. Nehmen wir einmal das Beispiel eines Angstpatienten mit einer Wasserphobie. Nehmen wir an, dieser Klient hat ein Trauma erlitten, weil er als Baby einmal ein paar Sekunden zu lang in seiner Baby-Wanne mit dem Kopf unter Wasser war und dadurch Panik hatte zu ertrinken. Da dieser Vorfall im frühesten Kleinkindalter war kann er sich heute nicht mehr bewusst daran erinnern. Immer wenn er jetzt zum Beispiel im Schwimmbad oder am Baggersee ins Wasser gehen möchte überkommt ihn eine unerklärliche Angst und er wüscht sich, diese Angst loszuwerden, weil er wie alle anderen auch angstfrei schwimmen möchte. Die Herangehensweise der analytischen Hypnose wäre nun im Trance herauszufinden, woher diese Angst kommt. Im Idealfall erinnert sich der Klient an diese Situation im Babyalter und in seinem Unterbewusstsein beginnt dadurch ein Erkenntnisprozess, dass es aus heutiger Sicht betrachtet gar nicht so schlimm war, denn es ist ja nachweislich nichts geschehen, was schlimmere Folgen hatte, der Klient beginnt seine Angst zu verstehen und die Angst löst sich auf (diese Erklärung ist natürlich sehr kurz und einfach gehalten, da sie nur die grundlegenden Prinzipien der analytischen Hypnose deutlich machen soll - im Detail ist das was während so einer Anwendung genau geschieht naturgemäß etwas komplexer).

 Hätte man nun mit direktiver Hypnose einfach die Suggestion gegeben "Du wirst in Zukunft keine Angst mehr haben, wenn Du ins Wasser gehst", dann hätte das vermutlich nicht funktioniert, denn die Ursache der Angst wäre damit nicht berührt worden und man hätte diese tiefe kindliche Angst nur "gedeckelt" während sie im Inneren weiter gegen die Deckelung angearbeitet hätte und im Zweifel irgendwann wieder hervorgebrochen wäre - im schlimmsten Fall noch schlimmer als je zuvor.

 Der große Vorteil der analytischen Hypnose ist also, dass sie sehr gründlich arbeitet und nicht einfach nur ein Symptom behandelt sondern wenn möglich auch seine Ursachen.  Voraussetzung: es handelt sich nicht um eine genetisch bedingte Störung.

 

Bin ich hypnotisierbar?

Generell ist jeder geistig gesunde Mensch hypnotisierbar, wenn er die richtige Vorbereitung bekommt und sich darauf einlassen möchte.

Warum funktioniert Hypnose eigentlich?

Durch den Entspannungszustand den du durch die Hypnose erreichst, können die Suggestionen  in deinem Unterbewusstsein platziert und verankert werden.

Das hat für Dich den entscheidenden Vorteil, dass die im Alltagsbewusstsein vorhandenen Filter umgangen werden und somit eine Art

„Neu Programmierung" im Unterbewusstsein erfolgt, während du den entspannten Zustand genießen kannst.

Hat man während der Hypnose die Kontrolle über seinen Körper und Geist?

Ja, immer und zu jeder Zeit. Denn während der Hypnose bist du geistig hellwach und kannst jederzeit bestimmen, ob und wann Du den Entspannungszustand wieder lösen möchtest.

Kann es passieren, dass ich nicht mehr aufwache?

Hypnose ist kein Schlaf. Du bist Dir die meiste Zeit sehr bewusst, was um Dich herum geschieht.

Es kann jedoch sein, dass Du die Hypnose so angenehm findest, dass Du gerne noch länger in diesem angenehmen Zustand bleiben möchtest.

Wer darf nicht hypnotisiert werden?

Da ich ausschließlich nicht-medizinische Hypnose anbiete, kann ich bei Vorhandensein folgender Kriterien keine Sitzungen durchführen:

  • starkem Alkoholkonsum, Drogen- oder Medikamenteneinfluss

  • hirnorganischen Beeinträchtigungen 

  • schweren oder zwanghaften Persönlichkeitsstörungen

  • Herzschwäche 

  • jeglicher Art der Demenz

  • Geisteskrankheiten

  • schwere Zwangskrankheiten

  • psychotischen Zuständen